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Geschichte von Chile

Chile kann auf eine lange Geschichte zurückblicken, auf dessen Fundstücke man bis zu 30.000 v. Chr. zurück schließen kann, dass bereits Menschen über die Beringstraße in das Land gekommen sind. Vermutungen zufolge stammten sie aus Russland und Alaska. Während sie über viele Jahre hinweg gegen Süden wanderten, erreichten sie um circa 10.000 v. Chr. Feuerland.

Zuallererst bevorzugten die neuen Einwohner Chiles im Norden zu hausen, später wagten sie sich nach Patagonien vor. Die ältesten Mumien der Welt fand man im Norden von Chile, die man auf ein Alter von circa 7.810 Jahren zurückdatieren konnte. Manche davon kann man sogar im Museum bewundern. Chile ist vor allem für das Volk der Inka und die späteren Eroberungen durch die Spanier und Portugiesen in allen Geschichtsbüchern bekannt. Es ist auch das Land der vielen Völker. Die meisten Ureinwohner lebten wie die Nomaden und zogen von Ort zu Ort. Später veränderte sich besonders der Norden und die Völker wurden immer sesshafter. Sie begannen damit, Land anzubauen und Vieh zu züchten.

Die Ona waren hauptsächlich in Feuerland verbreitet und jagten mit Pfeil und Bogen. Sie bauten Zelte und fertigten sich ihre Kleidung in durch die Felle der erjagten Tiere. Vor allem waren sie stark vom umliegenden Wasser geprägt und hantierten mit ihren Kanus, um Jagd auf Robben und Fische zu machen. Im Jahr 1492 begannen die Eroberungen von Christoph Kolumbus und breiteten sich immer weiter aus. Es war das Ziel, die neue Welt zu entdecken und es wurde vor nichts mehr haltgemacht. Die Eroberer versprachen sich Schätze aus Gold mit hohem Wert und beanspruchten die Gebiete der Ureinwohner. Die ersten Städte in Chile wurden im Jahr 1541 gegründet, als man Santiago de Chile errichtete. Anfangs waren die Siedlungen noch sehr klein und sahen eher aus wie kleine Nester, wobei Santiago de Chile ständig die Zentrale bildete. Von dort aus eroberten die Spanier das umliegende Land und rotteten die Ureinwohner beinahe aus. Die ersten Jesuiten besiedelten im 17. Jahrhundert das Land. Am 18. September 1810 gab es in Chile die erste nationale Regierung. Im Jahr 1818 war es so weit, dass Chile seine Unabhängigkeit erklärte.